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Archive for the ‘Retail’ Category

Reich gespart

Donnerstag, September 15th, 2005

Ikea senkt mal wieder die Preise, weil sie gemäss ihrem aktuellen Werbespot die Gesetzmässigkeiten der Wirtschaft von Angebot und Nachfrage ausser Kraft setzen. Ganz so revolutionär ist der Ansatz nicht, schliesslich ist er auch nur eine konsequente Umsetzung der positiven Skalenerträge. Aber es tönt gut und trifft den Zeitgeist – Sparen ist ja schliesslich in. Ingvar Kamprad, Ikea Chef und gemäss Forbes sechst-reichster Mann der Welt, hat selber einen ausgesprochenen Sparfimmel. Gemäss Spiegel (vgl. Spiegel) sucht er stundenlang im Internet nach den billigsten Flügen und bucht dann Economy. Zum Essen geht er in die Ikea-Kantine, am liebsten zu zweit, weil es dann den Kaffee umsonst gibt…aber von den Reichen lernt man es ja bekanntlich. Anstatt Kantinenessen würde ich Herrn Kamprad den Ikea -Klassiker, den Hot Dog empfehlen. Der ist noch billiger und wenn man ein fünf davon isst ist man auch satt und hat erst noch fünffach gespart.

Ikea Hot Dog - der Klassiker

Um so reich zu werden wie der Kamprad muss man allerdings ganz schön viele Hot Dogs essen – schneller geht es wenn man z.B. ein Klippan 2-er Sofa kauft, da spart man 10 Euro auf einmal. Dann müsste man nur 2300 Millionen Sofas kaufen und schon wäre man so reich wie Herr Kamprad. Geht doch.

Anna arbeitet übrigens neuerdings auch bei Ikea – sie ist die virtuelle Kundenberaterin – hier der direkte Link zu ihr (Anna) – der Bot weiss übrigens tatsächlich auf die meisten Fragen eine sinnvolle Antwort und öffnet gleich die für die Frage relevante Website. Auf die Frage: „wie werde ich Millionär“ weiss allerdings auch Anna keine Antwort und meint nur: „Hin und wieder passiert es, dass ich etwas nicht verstehe, und jetzt gerade ist das der Fall. Dennoch, deine Eingabe wird in meine Weiterentwicklung einflieen.“ Da sind wir beruhigt und schauen gerne wieder rein, wenn sie ihre Entwicklung abgeschlossen hat.

In diesem Sinne, erfolgreiches Sparen!

konsumfreu(.)de

Wettrüsten im Lebensmittelhandel

Dienstag, September 6th, 2005

Ob Aldi die Bestellung der für die Schweiz vorgesehenen Pappmasch-Verkaufslokalitäten bald storniert? Ob dem Wettrüsten des Schweizer Lebensmittelhandels wäre es bald nicht mehr verwunderlich.

Nachdem Coop im vergangenen Jahr sein Hochpreis Image mit der Lancierung der „Prix Garantie“ Linie aufgeweicht hat und damit mit Migros „M-Budget“ gleichzieht, ist nun auch der Discounter Denner in die Offensive gegangen und hat kurzum sämtliche Pick Pay Filialen der sich aus der Schweiz zurückziehenden REWE aufgekauft. REWE hat nach nur zweijährigem Gastspiel in der Schweiz aufgrund mangelnder Rentabilität aufgegeben und sieht auch für den konzerneigenen Discounter Penny wenig Potenzial auf dem Schweizer Markt. Denn nach eigenen Angaben seien „die Kosten für neue Standorte in der Schweiz horrend“ (vgl. NZZ).

Aldi Filiale im Pappmasch Haus

Als ob wir das nicht schon immer gesagt hätten:-) zum Beispiel im ersten Weblog Beitrag (Warum Aldi in der Schweiz nicht funktioniert).

Wen diese Argumente noch nicht überzeugen, der sei auf die Studie von Professor Rudolph vom IMH HSG verwiesen (vgl. IMH) – Lebensmittelgesetzgebung und der Agrarschutz erschweren oder verhindern den Import von günstigen Lebensmitteln. Zudem kann man bereits heute in der Schweiz, wenn man denn will, günstig einkaufen. Nur, ob wir das wollen?

In diesem Sinne, gut spar – wenn Sie denn wollen!

konsumfreu(.)de

Billigheimer unter sich

Donnerstag, Juli 7th, 2005

Makromarkt wird immer peinlicher – nachdem sie den nervigen Dieter Bohlen als Testemonial abgesetzt haben, beglücken sie nun ihre sparfüchsige Zielgruppe mit Reisegutscheinen von sparurlaub24.de. Beim Kauf von ausgewählten Produkten erhält der Supersparer ab heute einen Reisegutschein über 50 Euro, einzulösen bei obengenanntem Portal. (Vgl. Horizont.net)

Dafür kriegt man ja schon fast 2 Wochen all inclusive Türkei. Wenn die Qualität dann aber nicht ganz Ihren Vorstellungen entsprechen sollte, melden Sie sich bitte nicht gleich bei RTL extra und ersparen Sie uns damit einen weiteren unnötigen Bericht zu diesem Thema.

Einen schönen Urlaub wünscht konsumfreu(.)de

Warum Aldi in der Schweiz nicht funktioniert

Freitag, Mai 13th, 2005

Aldi eröffnet in Kürze die erste Filiale in der Schweiz – und alle warten gespannt darauf, ob die Erfolgsgeschichte in der Schweiz weitergeschrieben werden kann. Ich bin der Überzeugung dass das nicht der Fall sein wird.

Noch vor einigen Jahren war ich gegenteiliger Ansicht – als ich bei einem Job-Interview mit Masterfoods auf die Frage nach der zukünftigen Entwicklung des Handels in der Schweiz antwortete, dass sich nach der Sortimentsdezimierung von Denner eine Lücke aufgetan hat, die von einem Discounter mit Billigstprodukten wie Aldi Deutschland gefüllt werden könnte.

Mittlerweile lebe ich seit knapp vier Jahren in Deutschland und meine anfängliche Billig – Euphorie ist der Einsicht gewichen, dass Qualität in der Regel doch in einem direkten Zusammenhang zum Preis steht. Auch ich war in der ersten Zeit begeisterte Aldi – Kundin – auch des Zeitgeistes wegen. Doch als der Zeitpunkt kam, wo ich mich zu jedem Wocheneinkauf überwinden musste und meine Lust, den Kühlschrank zu öffnen, kontinuierlich abnahm, wusste ich, die Zeit für einen Abschied von Aldi war gekommen. Das Einzige, was mich an dem Laden nach wie vor fasziniert, sind die Kassierer, die in einem vermutlich weltweit nicht übertroffenen Tempo die Preise in die Kassen tippen.

Der Grund, der zu meiner persönlichen Konsumflaute geführt hatte ist der, den ich auch als Grund für das Scheitern von Aldi in der Schweiz unterstelle – die mangelnde Konsumfreude im Laden und später auch beim Essen. Bei Aldi gibt es von jedem Produkt genau eines – einen Sorte Naturjoghurt, eine Sorte Klopapier, eine Sorte Tiefkühllasagne…das beschläunigt den Entscheidungsprozess beim Einkaufen ungemein, langweilt aber nach einer gewissen Zeit nicht minder. Zudem steht die Qualität der Produkte in einem angemessenen Verhältnis zum Preis, aber der ist eben sehr klein..:-) In Deutschland mag das funktionieren, die Ansprüche sind nicht ganz so hoch. Das Konzept lässt sich aber mit Sicherheit nicht eins zu eins in die Schweiz übertragen, dazu sind die Eidgenossen zu verwöhnt.

Natürlich gibt es auch in der Schweiz Leute, die aufgrund ihrer persönlichen Einkommenssituation auf billige Produkte angewiesen sind, doch so gross ist der Druck nicht. Auch diese Leute konnten sich bis anhin die in der Schweiz angebotenen Produkte leisten – und selbst bei Migros – dem bis anhin vermutlich billigsten Lebensmittelhändler der Schweiz – ist der Einkauf im Vergleich zu Aldi eine wahre Freude.

Wette auf Bierdeckel

Wenn ich könnte, hätte ich daher meine Überzeugung längst investiert und Put Optionen auf Aldi Aktien gekauft – nur leider gibt es noch nicht mal die Aktien dazu:-) Obschon mittlerweile auf fast alles gewettet wird, gibt es für dieses Wissen noch keinen öffentlichen Markt – was bleibt, sind private Wetten, von denen ich nicht wenige abgeschlossen habe – unter anderem mit einem mir bis dahin unbekannten Vermögensverwalter aus Zürich – der sei an dieser Stelle gegrüsst – um ein Wochenende in San Francisco – verewigt auf einem Bierdeckel:-) Für weitere Wetten bin ich offen – machen Sie mir ein gutes Angebot:-)

In diesem Sinne – weiterhin viel Konsumfreude

Andrea Iltgen