Timbuktu oder NYC? Ich will ins SWAT Team!

August 4th, 2010

Die Ferien sind vorbei (wie immer viel zu schnell) und anstatt dass ich mich gemächlich wieder auf den Arbeitsalltag einstellen kann, krieg ich gleich die doppelte Portion ab – ich darf noch meinen Geschäftspartner vertreten – jetzt ist nämlich er weg.. für zwei Wochen.

Ich würd am liebsten in den nächsten Flieger nach Timbuktu steigen – oder sonst irgendwas verrücktes anstellen. z.B. Member des SWAT Team werden (eine wirklich sehr coole Kampagne von Cola Zero). Ich weiss nur noch nicht genau, welche Fähigkeit mich dafür auszeichnet – aber ich überleg mir was. Fan der Fanpage bin ich ja nun schon mal und damit ist doch schon der erste Schritt getan..

Porto Cervo beyond Promis

August 1st, 2010

Ich wurde genötigt, auf dem Blog meiner lieben Kollegin einen Gastpost zu meinen sonst schon zu kurzen Sommerferien zu schreiben.

Îch habs dann aber doch noch gern gemacht :-) Hier der Post auf chic-und-schlau!

Mikrowellenessen Hardcore

Mai 11th, 2010

Ich war Mikrowellen-Fertiggerichten gegenüber schon immer abgeneigt. Doch in Ermangelung an Alternativen und aufgrund des Vorhandenseins eines Mikrowellen-Ofens in unserem neuen Büro habe versucht, meine Skepsis über Bord zu werfen. Die ersten paar Gerichte, die der Ofen nach ein paar wenigen Minuten heiss ausgespuckt hat, waren sogar ziemlich ok bis gut  - es waren mehrheitlich Semi-Frische-Aufwärmprodukte von Anna’s Best und Oncle Ben’s Reis Produkte. Bei meinem letzten Deutschlandbesuch bin ich nun aber in die Tiefen der Mikrowellen-Kost herabgestiegen und habe beim Handelshof mutig einen halben Vorratschrank verschiedenster Fertigprodukte von mir bis anhin wenig bekannten Marken gekauft. Diese lagerten nun mangels akuten Hungers einige Wochen unangetastet im Büro-Schrank. Bis heute.

Late Night arbeiten ohne Aussicht auf ein Ende gepaart mit grossem Hunger haben mich dazu bewogen, das erste dieser Gerichte zu testen. Hacksteaks in Bratensauce mit Kartoffelpüree. Von Sonnen Bassermann. Das Foto auf der Verpackung war vielversprechend. Die geöffnete Packung dann weniger, weshalb ich entschieden habe, einen bzw. zwei Teller anzubrauchen (@yamina: schon wieder gespült :-) ) um das ganze umzufüllen. Den anderen Teller brauchte ich gemäss Packungsangabe zum Abdecken während des Aufwärme – Vorgangs.

Das fertige Essen sah dann so aus:

 sonnenbassermann

Nicht mehr ganz so appetitlich.. vor allem die Struktur des Kartoffelpürees hat mich etwas irritiert. (wie krieg ich diese Wellen da rein??). Doch das Auge isst zwar mit, aber entscheidend ist ja der Geschmack. Doch dazu gibt es leider auch nur wenig erfreuliches zu berichten. Und ich denke nicht, dass es an den fehlenden künstlichen Geschmacksverstärkern lag… kurz gesagt – es hat richtig scheusslich geschmeckt. Am schlimmsten war die Konsistenz: die Hacksteaks hätte man gut ohne Zähne essen können – dafür war das Kartoffelpüree, sagen wir mal, schnittfest. Dabei hatte ich grade für das Püree gute Hoffnung – schliesslich funktionert das mit heissem Wasser übergossen als Fertiggericht ziemlich gut.

Aufgegessen hab ich übrigens fast – aber nicht wegen des grossen Hungers oder des Geschmacks, sondern nur weil ich das Essen morgen nicht nochmal aus dem Müll riechen wollte ;-)

Fazit: Gruslig, ohne Zugabe von konsumfreu(.)de – minus 1 Stern.

Aber was erwarte ich denn auch von einem Essen, das ein halbes Jahr ohne Kühlung haltbar ist, nichts kostet und dann auch noch in 2 Minuten gekocht ist?

Wenn ich dieses Mahl überwunden habe – irgendwann in ferner Zukunft – werde ich vielleicht die anderen Menüs auch noch testen (es ist noch eins mit Hackbällchen und Püree dabei.. :-) ) und meine Erfahrungen hier Posten – um anderen diese Erfahrung zu ersparen :-) Ich hab jedenfalls schon mal eine Kategorie dafür angelegt – vielleicht wird’s ja eine Serie.

Für mehr Blumen – gelungene Aktion von Coop

April 26th, 2010

Wer in diesen Tagen bei Coop einkauft, erhält an der Kasse einen Flyer mit inliegender Samenmischung – zum einpflanzen im heimischen Garten oder im Pflanzenkübel. Dabei handelt es sich um eine Aktion von Coop in Kooperation mit Pro Natura – für die Artenvielfalt.

Für die Artenvielfalt. Jawohl – ist mir auch gleich aufgefallen – das schöne Wording (Für mehr Artenvielfalt, für das Aufblühen, für mehr Trockenwiese, für die Blumenikiste, für den grünen Daumen …) – sehr schön abgestimmt auf den Claim: Coop – für mich und dich.

coop_fuer_mehr_blumen

 

Mit dem Einpflanzen der Samen ist die Aktion aber noch längst nicht abgeschlossen. Da fängts ja erst an – das Ganze wird dann im Internet verlängert – Mitmachweb-mässig. Die Teilnehmer sollen sich auf der Website http://www.coop.ch/mitmachen registrieren (Anreiz: Coop untersüttzt Pro Natura pro Anmeldung mit 1m2 Trockenwiese). Im Sommer, sobald die Saat aufgegangen ist (ein leicht grüner Daumen vorausgesetzt) soll man dann noch ein Foto von sich und den Blumen machen und es wiederum auf der Plattform hochladen. Unter den Teilnehmern wird ein Jahr gratis Coop-Shopping verlost.

Auf der Website gibt es neben Informationen und der Möglichkeit, sich anzumelden und Bilder hochzuladen ein Online Blumenwiesen-Spiel und die Möglichkeit, sich zu einem Newsletter anzumelden.

Alles in allem eine schöne Aktion- guter Zweck, passend zum Image von Coop, guter Flyer, einfache Erklärung und im August hoffentlich dann schöne Blumen ;-)  . Nur für meinen Geschmack hätte das Ganze vielleicht auch etwas Social-Media mässiger aufgezogen werden können. z.B. mit Fotos auf Flickr und Coop hätte diese Aktion zum Einstieg auf Facebook nutzen – Status “Es spriesst”  :-)  und viele Likes gewinnen können. Aber wenigstens für einen Share (on Facebook, on Twitter etc.) Button hat’s gereicht.

Ich bin gespannt, wie die Aktion ankommt und geh gleich meine Pflänzchen giessen ;-)

Edeka – Ihr liebt doch Lebensmittel!

Januar 13th, 2010

Mit den rund um den Claim “Wir lieben Lebensmittel” produzierten Anzeigen und TV-Spots hat Edeka seit 2005 einen schönen Kontrast zu der sonst von Preisargumenten dominierten Kommunikation der Retailer gesetzt.

Dies gefällt – nicht nur mir sondern auch den Horizont Lesern (8. Platz bei beste Spots 2009) und der Effie Jury, die die zuständige Agentur Grabarz & Partner (kuule Website ;-) ) dafür mit einem goldenen Effie ausgezeichnet hat.

Spots wie der mit der Wursttheke, wo die Verkäuferin jede Bestellung aufs Gramm genau abwiegt und damit den Kunden verblüfft oder der mit dem Kind, das wissen will, was in den Vermeintlichen Überraschungs-Eiern steckt sind unvergessen.

Und nun – püntlich zum Jahresanfang, wo Rewe mit einem Aldi-Preisvergleich aufwartet –  knickt  auch Edeka ein und schwenkt auf die Billige-Preise-Linie der Mitbewerber ein. Der Claim bleibt gleich, der Style des Spots auch, nur der Inhalt irritiert: der Mitarbeiter ist statt von den tollen Lebensmitteln von den billigen Preisen begeistert. Das Video gibts auf der Website.

Schade. Reicht es nicht, wenn die restlichen Retailer nur auf die Preise fixiert sind?

Wie finden Sie den neuen Edeka Spot?

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Es ist soweit, das Toiletten-Tempo ist da

Oktober 20th, 2009

Vor Monaten schon angekündigt, jetzt ist es soweit: SCA Hygiene Products stretcht den Tempo-Brand in den Klopapier-Sektor. Ob das wohl gut geht? Die Website ist schon mal schön gemacht (nur die autostart-Musik ist ein no-go) – aber reicht das? Die Richtung der Entwicklung ist ja schon mal ok – umgekehrt, von der Toilettenpapier-Marke zum Taschentuch wäre schwieriger – aber was ist, wenn das Toilettenpapier so erfolgreich wird, dass die nächsten Konsumenten-Generationen bei “Tempo” an Klopapier denken? Dann würde sich SCA wohl wünschen, dass der Charmin Bär wieder einzieht.. ;-)

Ich bleib skeptisch. Punkt

tempo

Charmin heisst jetzt Plenty? nicht ganz, aber..

Juli 20th, 2009
… SCA Hygiene Products wirbelt sein Markenportfolio ganz ordentlich durcheinander: Charmin wird in Deutschland und der Schweiz vom Markt genommen, dafür wird wohl bald Tempo Toilettenpapier eingeführt und Bounty heisst jetzt Plenty.

Aber beginnen wir von vorn: Im Jahr 2007 verkaufte Procter & Gamble (fast) sein gesamtes Tissue Marken Portfolio (Bounty, Tempo, Charmin und Bess) an die Schwedische SCA, inklusive Lizenzen für Produktion und Vertrieb in Europa. Behalten  haben P&G einzig Pampers, Allways und Tampax. Der Verkauf der Kronjuwelen wurde mit ungenügenden Margen auf dem Europäischen Markt begründet. Ob der Verkauf allerdings klug war, sei dahingestellt.

Relativ klar war jedoch, dass SCA die Marken nicht 1:1 weiterlaufen lassen würde, schliesslich waren sie bereits mit Konkurrenz-Produkten, insbesondere ZEWA (Küchenrolle, Taschentücher, Toilettenpapier) am Markt vertreten. Eine parallele werbliche Unterstützung der Marken wäre vermutlich zu teuer geworden und hätte die positiven Synnergie-Effekte aufgefressen. Also hat man sich bei SCA an eine Bereinigung des Portfolios gemacht.

Zwei Jahre nach der Übernahme der Markenrechte (möglicherweise beschleunigt durch die Finanz- und Wirtschaftskrise) wurde die erste Marke geopfert. Es traf Charmin Toilettenpapier. Das als premium Produkt positionierte Toilettenpapier musste zugunsten von Zewa über die Klinge springen (vgl. w&v im April 2009). Der mit viel Werbedruck bekannt gemachte Charmin Bär darf aber erst mal bleiben. Er soll Zewa, das bislang im Schweizer Toilettenpapier-Markt nur einstellige Marktanteile vorweisen konnte, zu mehr Sympathien und Bekanntheit verhelfen.

Der Bär zieht um

Der Bär zieht um

Da der Bär im hiesigen Markt viele Freunde gewonnen hatte wurde der als “Umzug” verkaufte Transfer nicht von jedermann goutiert. Freunde des Bären, die den Transfer nur als temporäre Lösung sehen und seine baldige Pensionierung befürchten gingen in die Offensive und griffen dabei tief in die Social Media Kiste. Der Bär, der bislang auf seiner Seite nur eine eigene Community-Page (eigentlich nur ein Gästebuch) hatte, hat jetzt einen eigenen Twitter Account, ein (fast) eigenes Blog, das beim Social Bookmarking Dienst yigg verlinkt ist, ein eigenes Facebook Profil und natürlich diverse Facebook Fanpages / Gruppen. Auf youtube-channel und Podcast warten wir noch :-)

Der Bär Twittert

Der Bär Twittert

Es ist zu erwarten, dass SCA diesen Sturm im Wasserglas überstehen wird. Und damit könnte SCA sich im Bereich Toilettenpapier jetzt auf seine einzige Marke ZEWA konzentrieren. Könnte. Wenn nicht einer noch die Idee gehabt hätte, den Tempo-Brand zu stretchen und unter der Marke künftig auch Klopapier zu verkaufen. Uuuhh.. gefährlich. Lohnt sich das, eine dermassen starke Marke, die es im Deutschen Sprachraum zum Synonym für Taschentücher gebracht hat, zu riskieren? Ich denke nein. Aber wir werden sehen.

Im Juli 2009 folgte nun der zweite Streich. Die ebenfalls über Jahre hinweg für viel Geld beworbene Marke “Bounty” wird umbenannt. In Plenty. Der Grund (gemäss Handelszeitung): 

Plenty soll dabei zukünftig als Marke für moderne und effektive Reinigungslösungen stehen, die sich von anderen Reinigungsherstellern deutlich differenziert und durch die das Putzen einen neuen, positiv besetzten Stellenwert erhält.

Da jubelt doch die Hausfrau und Putzen macht gleich doppelt Spass. Um die Verwirrung perfekt zu machen gilt dies aber nur für den Österreichischen und den Schweizer Markt. Auf dem Deutschen Markt, wo SCA mit Zewa Wisch und Weg bereits eine starke Marke hat, muss die Hausfrau bis auf weiteres auf das Putzglück verzichten. Dort geht Bounty nämlich ganz einfach nur “in der Marke Zewa auf“.

Ich setze derweil mit dem Putzen aus und warte auf die modernen und effektiven Reinigungslösungen, die das Putzen zur neuen Freizeitbeschäftigung machen werden. Hobbies? Plenty :-)

Grüner Bauch

Juni 22nd, 2009

Wirkt eigentlich ein Bauch auf grün besser?

Drei Werbungen - ein Visual

Und welcher Bauch gehört zu welcher Werbung?

Hier die Auflösung:

  1. Activia / Danone (gegen Blähbauch)
  2. Kellogg’s Day Vita (für die Verdauung)
  3. Somatoline (Pflege Bauch und Hüften)

Drei Konsumfreuden

Juni 9th, 2009

Am Wochenende war Europride in Zürich. Dass die Zürcher sich ausser fürs Sächsilüte nicht wirklich für solche Feste begeistern und daher nur ein Bruchteil der erwarteten Besucher kamen soll jetzt hier aber nicht Thema sein. War nämlich auch nicht weiter schlimm. Vielmehr muss ich ganz kurz über drei aussergewöhnliche Konsumfreuden berichten:

  1. Am Rande vom Bürkliplatz stand ein unauffälliger Foodstand. Die Hosts: drei ausserordentlich sympathische Thailänder. Wer wissen wollte, wie etwas schmeckt, durfte natürlich probieren. Das Essen war super lecker. Und dass wir den ganzen Abend an ihrem einzigen Tisch verbrachten und später auch noch Drinks vom Nebenstand anschleppten störte die Gastgeber überhaupt nicht. Im Gegenteil: auf dem I-Phone wurden uns Bilder vom Restaurant gezeigt mit superschönem Garten. Daher hier gleich der Tipp: Five Spice Fina Asian Food, Zweierstrasse 106, 8003 Zürich http://www.fivespice.ch
  2. Mitten drin im Geschehen ein grosses Bar-Zelt. Sehr praktisch bei dem Regen am Samstag. Die Gastgeber: Liquidchefs. Hä? Nein, tatsächlich, für einmal nicht twospice oder pumpstation oder so  – sondern Liquidchefs – importiert aus England. Ob das nötig ist, die ganze Bar und die Crew zu einem Event einzufliegen? ob wir in Zürich und Umgebung keinen Anbieter hätten, der sowas leisten könnte? Hab ich mich und den Barkeeper auch gefragt. Sie seien angefragt worden, weil sie einfach überragende Qualität abliefern. Und davon hab ich mich dann auch den Rest des Abends überzeugt. Super freundliche Mitarbeiter, immer 100% aufmerksam, Bar stets sauber, und am nächsten Tag vom Louis Röderer keine Kopfschmerzen :-) Wer mal selber richtig dekadent feiern will kann sie einfliegen lassen, die liquidchefs. http://www.liquidchefs.co.uk
  3. Meine dritte Konsumfreude an dem Tag – vom Stand her fast noch kleiner als der Thai – aber auch ziemlich ausserordentlich – und genau nach meinem Geschmack: Dr Dog. Komplett customized Hotdogs. Preis: CHF 7.50 (komplett angemessen). dr dogDas Customizing beginnt mit der Auswahl des Brötchens, geht weiter mit der Auswahl von Würstchen (Schwein, Wienerli oder Huhn) bis zu einer Vielzahl von Zugaben (Gurken, Essiggurken, Möhrensalat, Zweibeln, Käse, Speck.. ) und Saucen. Supersuper! und auch an diesem Stand: Super nette Bedienung. Die suchen übrigens noch ein kleines bezahlbares Ladenlokal in Zürich. Ich würd mich freuen wenn sie eins finden. http://www.drdog.ch

Ein M besser

März 25th, 2009

Jung von Matt/Limmat haben für Migros einen neuen Claim entwickelt “Ein M besser”. Der Tagesanzeiger hat gleich mal eine Reihe von Werbern und “Passanten” :-) zu ihrer Meinung gefragt  - und natürlich finden viele den Claim doof. Ich übrigens nicht – im Gegenteil. Migros ist ein M besser. Nicht billiger, sondern besser!

Tulpen vom Migros

Tulpen vom Migros

Das ist doch eine echt starke Aussage und dafür gratuliere ich JVM mit einem virtuellen Blumenstrauss von der Migros.